Bergheim

Willkommen im Stadtteil von Ortenberg in der Wetterau

Die Evangelische Kirchengemeinde ist Bestandteil von Bergheim.

Die Mitglieder des Kirchenvorstandes und weitere Informationen:

Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Andreas Koch

Pfarrer

Martin Schindel

Kirchenvorstände

Gisela Brousek Fischer

Ursula Rohrbach

Ulrike Langlitz

Ronny Herold

Gemeindebüro Mitarbeitende

Ulrike Langlitz, Angela Schmied, Sabine Haizmann

Evangelisches Gemeindebüro

Untergasse 6

63683 Ortenberg

Tel: 06046/9542529

Fax: 06046

E-Mail:

Öffnungszeiten:

Montag         10:00 - 12:00 Uhr

Dienstag      10:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag 10:00-12:00 Uhr

                       16:00 - 18:00 Uhr offene Sprechstunde Martin Schindel

Freitag          10:00 - 12:00 Uhr

Redaktionsteam Gemeinde-Report

Alfred Franz (Usenborn)

Ilka Habiger (Bergheim)

Reinhold Rausch (Usenborn)

Simone Voss (Usenborn)

E-Mail: gemeinde-report@gmx.de



Schlag- und Läuteordnung der Evangelischen Kirche in Bergheim.

In unserer christlich-abendlich geprägten Welt sind die Glocken ein fester Bestandteil. Sie geben den Takt des Tages an, Sie schlagen zur Taufe und zur Beisetzung. Sie, unsere Glocken, organisieren unseren Tagesablauf. Kirchen und Glocken sind ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft. Der Stundenschlag verdeutlicht uns „was die Stunde“ geschlagen hat. Das Läuten um 11 Uhr ruft zum Mittagessen und um 16 Uhr zum Nachmittag. Um 18 Uhr erfolgt das Feierabendläuten, nun sollen sich alle auf den Weg nach Hause machen. Die Glocken bestimmen unseren Rhythmus, Glocken geben den Ton an. Sie sind ein Zeichen unseres Glaubens, unserer Hoffnung und, ja, auch unserer Zukunft.

Der Kirchenvorstand unserer Evangelischen Kirche in Bergheim hat bereits im Jahre 2013 eine Schlag-und Läuteordnung publiziert. Diese möchte ich gerne hier veröffentlichen und erklären.

Stundenschlag

Immer wenn es eine halbe Stunde gibt schlägt unsere Uhr einmal. Zu Jeder vollen Stunde entsprechend der Stundenanzahl.

Zeitläuten

Dieses Läuten erfolgt an Werktagen um 11 Uhr und um 16 Uhr mit der großen Glocke. Um 18 Uhr wird mit der mittleren Glocke zum Feierabend geläutet. An allen Samstagen ertönt jedoch um 18 Uhr alle 3 Glocken zugleich.

Sonn- und Feiertagsläuten

An allen Sonntagen sowie an Kirchlichen (Evangelischen) Feiertagen werden um 08:00 (Einläuten) und an Sonntagen um 18:00 Uhr mit allen drei Glocken geläutet.

Vor Gottesdiensten wird die große Glocke eine Stunde vor Beginn geläutet und 10 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes mit allen 3 Glocken.

Zu Beginn des neuen Jahres (01.01. 00:00 Uhr) werden alle 3 Glocken von 00:00 Uhr – 01:00 geläutet. Hierzu wird in folgenden Intervall die Glocken angeschlagen: Um Mitternacht werden alle 3 Glocken für 10 Minuten geläutet, hierauf folgt für 5 Minuten ein absetzen oder aussetzen des Geläutes, um darauf weitere 10 Minuten mit allen Glocken zu läuten. Dies setzt sich bis 01:00 Uhr sofort. Der Grund hierfür ist recht einfach. Während andere Kirchen einen gemauerten Glockenturm besitzen, verfügt die Bergheimer Kirche „nur“ über einen Glockenturm, der in Zimmermannsarbeit ausgeführt wurde. Zwar wurde der Turm 2001 mit Verstrebungen aus Eisen verstärkt aber diese Stabilitätserweiterung des Turmes kann die auftretenden Schwingungen nicht abfedern. Und so muss bzw. sollten die Glocken nach 10 Minuten keine Schwingungen auf das Gebäude übertragen.

Von Karfreitag – Ostersonntag werden unsere Glocken nicht geläutet.

Amtshandlungen (Kasualien) und Läuten im Gottesdienst

Konfirmation: Während der Einsegnung mit allen drei Glocken.                                                         

Bei Trauungen: Während der Einsegnung mit allen drei Glocken.                                        

Zur Geburt: Mit allen drei Glocken nach Kenntnisnahme des Kirchendieners.

Zum Ewigkeitssonntag:  Mit allen drei Glocken beim Verlesen der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres.

Zu jedem Vaterunser:  Mit der mittleren Glocke.

 

Läuten bei Sterbefällen und zur Beerdigung

Nach in Kenntnisnahme des Küsters/ der Küsterin über einen Sterbefall wird wie folgt geläutet: Eine Minute mit der kleinen Glocke, danach wird die mittlere Glocke für weiter vier Minuten zugeschalten. Das Läuten erfolgt nur zwischen dem halben bzw. vollen Stundenschlag. Das heißt 10 Minuten vor oder 10 Minuten nach einer halben oder vollen Stunde. Das Läuten, auch bürgerliches Läuten, erfolgt in der Zeit von 08:00 Uhr – 20:00 Uhr und wird niemanden verwehrt.

Wenn die Verstorbenen zur Trauerhalle überführt werden, bzw. wie heute üblich aus einer Kühlhalle wieder an den Bestattungsort gebracht werden, so wird mit allen drei Glocken geläutet. Dies gilt für Sargbestattungen wie auch für Urnenbeisetzungen.

Während die Urne eines Verstorbenen in die Kirche verbracht werden kann, so ist die Aufbahrung im Sarg nur in der Trauerhalle auf dem Friedhof möglich.

Am Tage der Beisetzung wird um 10.00 Uhr mit der kleinen und der mittleren Glocke geläutet.

Nach dem Trauergottesdienst erfolgt der Gang zum Friedhof und zum Grab. In dieser Zeit wird mit allen 3 Glocken geläutet.

Die kleine Glocke ist unser Totenglöckchen. Die mittlere Glocke wird als Vaterunser Glocke bezeichnet und die große Glocke als Zeitglocke.